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12. März 2010

Wall Street schließt uneinheitlich - Defensivwerte gesucht

NEW YORK (Dow Jones)--Schwache Energie- und Rohstoffwerte sowie feste Defensivtitel haben am Montag einen volatilen Verlauf an Wall Street mit einer uneinheitlichen Tendenz beendet. Es war der erste Handelstag seit Donnerstag. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gewann 0,5% bzw 44 Punkte und schloss bei 8.325. Der S&P-500 stieg um 0,2% oder 2 Punkte auf 899. Der Nasdaq-Composite verlor dagegen 0,5% oder 9 Punkte auf 1.787. Umgesetzt wurden an der NYSE 1,11 (Donnerstag: 2,00) Mrd Aktien. Dabei verzeichneten 1.237 Titel Kursgewinne, während 1.754 Verlierer gesehen wurden und 110 Titel unverändert aus dem Handel gingen.

Teilnehmer beobachteten eine Rotation in Defensivwerte, durch die der Dow ins Plus gedrückt wurde. Zunächst hatte der Handel lustlos begonnen. Nachdem die Wall Street am Freitag geschlossen war, wurden zunächst die zwischenzeitlichen Verluste an den internationalen Börsen nachvollzogen. Der schwache Arbeitsmarktbericht am Donnerstag habe die Lage zu sehr getrübt, hieß es. Auch der rückläufige Ölpreis deute darauf hin, dass die Hoffnungen auf eine baldige Konjunkturerholung einen Dämpfer erhalten hätten.

Stärkere Verluste werden dann durch den US-Einkaufsmanagerindex für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe verhindert. Der Indikator ist im Juni auf 47,0 Punkte gestiegen und hat damit die Erwartungen übertroffen. Der Index markierte damit zugleich seinen höchsten Stand seit Oktober 2008. "Die Dynamik der jüngsten Stimmungsaufhellung stimmt uns optimistisch. Sollte sie sich noch ein wenig fortsetzen, wäre ein moderates Wachstum der US-Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2009 in greifbarer Nähe", meinte ein Volkswirt.

Die Ölwerte kamen wegen des rückläufigen Ölpreises unter Druck. Exxon etwa verloren 0,6% auf 68,10 USD. Auch im Rohstoffsektor domninierten die Abgaben. Hier war es bereits an den europäischen Märkten zu kräftigen Abgaben gekommen. Alcoa büßten im Vorfeld der Quartalszahlen in dieser Woche 6,1% auf 9,26 USD ein. Verluste gab auch bei Eli Lilly, nachdem Bank of America/Merrill Lynch (BoA) die Beobachtung mit "Underperform" aufgenommen hat. Die Aktie fiel um 1% auf 33,57 USD. Unsicherheiten über die Reform des US-Gesundheitswesens und ein Mangel an positiven Impulsen in absehbarer Zeit sprächen gegen den Wert, hieß es.

Seagate wurden dagegen von den BoA-Analysten auf "Buy" nach "Underperform" erhöht, während für Microsoft das Kursziel auf 28,00 von 22,50 USD angehoben und die Schätzungen noch oben angepasst wurden. Seagate verloren dennoch 2,2% auf 10,05 USD, Microsoft gaben um 0,7% auf 23,20 EUR nach. Gesucht waren Pharmatitel und Consumer Staples. So steigerten sich Merck & Co um 3,2% auf 27,89 USD, und Procter & Gamble um 2,1% auf 52,17 USD.

   
   
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(END) Dow Jones Newswires

July 06, 2009 16:44 ET (20:44 GMT)

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