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Wall Street mittags uneinheitlich - Griechenland setzt die Impulse
NEW YORK (Dow Jones)--Am Mittwochmittag (Ortszeit) geraten die Kurse an Wall Street etwas unter Druck und präsentieren sich uneinheitlich. Hintergrund der Abwärtsbewegung sind Meldungen über eine drohende Verschiebung des griechischen Rettungspakets. Die Konjunkturdaten des Tages liefern indes kein einheitliches Bild. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) verliert bis 19.52 Uhr MEZ 0,6 bzw 82 Punkte auf 12.800. Der S&P-500 gibt 0,2 Prozent oder 2 Zähler auf 1.348 ab und der Nasdaq-Composite gewinnt 0,1 Prozent bzw 2 Stellen auf 2.934.
Die Hoffnung auf chinesische Schützenhilfe im Kampf gegen die europäische Staatsschuldenkrise im Euroraum und Anzeichen für ein Einlenken der griechischen Regierung bei den Bedingungen für ein zweites Hilfspaket sorgten zunächst für Zuversicht. Die Führer der beiden wichtigsten griechischen Koalitionsparteien wollen nun doch die geforderten Zusagen über die Implementierung der Sparbeschlüsse abgeben. Darüber hinaus stellte der Gouverneur der chinesischen Notenbank weitere Käufe von Euro-Anleihen in Aussicht.
Allerdings droht der Griechenlandrettung eine Vertagung, was die Kurse unter Druck setzt: In Brüssel mehren sich die Hinweise darauf, dass das geplante zweite Hilfspaket auf die Zeit nach den griechischen Parlamentswahlen verschoben werden könnte. Aus Verhandlungskreisen verlautete, einige Länder wollten zunächst die Auszahlung eines Überbrückungskredits, mit dem eine Insolvenz Griechenlands vermieden werden könnte. "Deutschland zieht eine rote Linie. Dort glaubt man den Versprechungen über eine Umsetzung der Sparbeschlüsse offenbar nicht mehr", sagt Aktienstratege Art Hogan von Lazard Capital Markets in New York. Die anhaltende Unsicherheit über die drohende Staatspleite Griechenland belaste das Sentiment, heißt es weiter.
Unterdessen lag der Empire-State-Index mit 19,53 Punkten deutlich über den erwarteten 15. Dagegen fiel die US-Industrieproduktion etwas schwächer als prognostiziert aus. Händler betonen aber, dass der Markt mehr gen Europa schaut. Die rote Laterne im DJIA tragen United Technologies, die 2,3 Prozent auf 82,70 Dollar nachgeben. Belastet von der schwachen Industrieproduktion sinken Caterpillar um 1,1 Prozent auf 113,16 Dollar und Boeing um 0,5 Prozent auf 75,20 Dollar. An der Spitze des Tableaus stehen Hewlett-Packard mit einem Aufschlag von 0,6 Prozent auf 29,24 Dollar.
Procter & Gamble ziehen um 0,2 Prozent auf 64,59 Dollar an. Der Produzent von Konsumgütern will seine Sparte Pringles nicht an Diamond Foods veräußern, sondern für 2,7 Milliarden Dollar an Kellogg. Kellogg steigen um 5,1 Prozent auf 52,89 Dollar und Diamond um 4,8 Prozent auf 23,38 Dollar.
Licht und Schatten stehen bei den aktuellen Unternehmenszahlen dicht beieinander. Um 4,9 Prozent nach oben auf 28,58 Dollar geht es mit Comcast. Das Unternehmen hat im vierten Quartal einen Gewinnsprung verbucht, was unter anderem auf das bessere Breitbandgeschäft zurückzuführen ist. Dagegen hat Abercrombie & Fitch einen drastischen Gewinneinbruch von 79 Prozent im vierten Quartal erlitten. Das Unternehmen hat beim US-Umsatz schlecht abgeschnitten wie auch mit fallenden Margen zu kämpfen. Doch die Aktie haussiert um 11,5 Prozent auf 49,68 Dollar - Anleger feiern die prognostizierte Verbesserung der Marge beim Bekleidungseinzelhändler.
Deere & Co hat im ersten Quartal 3,7 Prozent mehr Gewinn eingefahren und die Prognose für den Gewinn je Aktie leicht angehoben. Die Aktie des Landmaschinenherstellers verliert jedoch wegen fallender Verkäufe 3,4 Prozent auf 86,04 Dollar. Zynga brechen um 13,7 Prozent auf 12,39 Dollar ein. Im ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang hat der Betreiber von Internetspielen einen Nettoverlust ausgewiesen, obwohl der bereinigte Gewinn die Prognosen übertroffen hatte.
DJG/DJN/flf
(END) Dow Jones Newswires
February 15, 2012 13:55 ET (18:55 GMT)
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| Tops & Flops | Kurs | in % |
| HeidelbergCement | 36,87 € | +4,73% |
| Daimler | 38,36 € | +3,15% |
| Infineon | 6,52 € | +3,03% |
| BMW | 63,43 € | +2,69% |
| RWE | 30,50 € | +2,57% |
| FMC | 53,08 € | +0,17% |
| K+S AG NA O.N. | 34,48 € | −0,04% |
| Dt. Boerse | 40,96 € | −0,05% |
| Fresenius | 75,59 € | −0,20% |
| Metro | 23,83 € | −0,73% |
| Name | Kurs | in % |
| DAX | 6.435,60 | +1,65% |
| FAZ-INDEX | 1.408,04 | +1,74% |
| TecDAX | 762,57 | +1,49% |
| MDAX | 10.427,40 | +2,54% |
| SDAX | 4.857,80 | +2,04% |
| REX | 433,36 | −0,05% |
| Eurostoxx 50 | 2.192,85 | +1,99% |
| F.A.Z. EURO | 71,05 | +2,10% |
| Dow Jones | 12.502,80 | −0,01% |
| Nasdaq 100 | 2.539,20 | −0,24% |
| S&P500 | 1.316,63 | +0,05% |
| Nikkei225 | 8.729,29 | +1,10% |
| EUR/USD | 1,2681 | −0,02% |
| Rohöl Brent Crude | 108,25 $ | −0,96% |
| Gold | 1.582,50 $ | −0,63% |
| Bund Future | 143,48 € | +0,01% |
| Name | Kurs | in % |
| FAZ-INDEX | 1.408,04 | +1,74% |
| F.A.Z. BANKEN EUR | 541,28 | +1,55% |
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| Name | Kurs | in % |
| Gold | 1.582,50 $ | −0,63% |
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| Platin | 1.461,00 $ | −0,48% |
| Palladium | 611,00 $ | −0,97% |
| Rohöl Brent Crude | 108,25 $ | −0,96% |
| Gas | 0,54 £ | +0,47% |
| Kaffee | 1,76 $ | +1,06% |
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