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09. Februar 2010

Wall Street am Mittag knapp behauptet

NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen tendieren am Montagmittag knapp behauptet. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) verliert gegen 19.07 Uhr MESZ 0,2% bzw 17 auf 8.264 Punkte. Der S&P-500 sinkt um 0,6% bzw 5 Punkte auf 891. Der Nasdaq-Composite fällt um 1,3% bzw 24 Punkte auf 1.773. "Nachdem die Wall Street am Feitag geschlossen war, werden nun die zwischenzeitlichen Verluste an den internationalen Börsen nachvollzogen", sagt ein Marktteilnehmer. Der schwache Arbeitsmarktbericht am Donnerstag habe die Lage zu sehr getrübt, als dass man einfach zur Tagesordnung übergehen könnte. Auch der rückläufige Ölpreis deute darauf hin, dass die Hoffnungen auf eine baldige Konjunkturerholung einen Dämpfer erhalten hätten. Stärkere Verluste werden durch den US-Einkaufsmanagerindex für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe verhindert. Der Indikator ist im Juni auf 47,0 Punkte gestiegen und hat damit die Erwartungen übertroffen. Der Index markierte damit zugleich seinen höchsten Stand seit Oktober 2008. Noch positiver als der Gesamtindex entwickelten sich die Komponenten, die einen besonders engen Bezug zur aktuellen Entwicklung des Dienstleistungssektors haben. Der Teilindex für die Geschäftsaktivitäten sprang überaus stark von 42,4 auf 49,8 Punkte. Und auch die Komponente für die Auftragseingänge hat die 50er-Marke mit ihrem Anstieg von 44,4 auf 48,6 Punkte ins Visier genommen. Der Teilindex für die Exportaufträge konnte diese mit jetzt 54,5 Punkten sogar deutlich überspringen, so dass sich für das Auslandsgeschäft der US-Dienstleister jetzt wieder Wachstum abzeichnet. "Die Dynamik der jüngsten Stimmungsaufhellung stimmt uns optimistisch. Sollte sie sich noch ein wenig fortsetzen, wäre ein moderates Wachstum der US-Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2009 in greifbarer Nähe", meint ein Volkswirt. Technische Analysten sehen den S&P-500 an wichtigen Marken: Bei 888 als Tief vom 23. Juni verlaufe eine erste Unterstützung. Noch wichtiger sei aber die 878, wo die Nackenlinie einer potenziellen Schulter-Kopf-Schulter-Formation liege. Hier könnte sich die Entwicklung für die kommenden Wochen entscheiden. Die Ölwerte kommen wegen des rückläufigen Ölpreises unter Druck. Exxon etwa verlieren 1,2% auf 67,69 USD. Auch im Rohstoffsektor domninieren die Abgaben. Hier ist es bereits an den europäischen Märkten zu kräftigen Abgaben gekommmen. Alcoa büßen 7,9% auf 9,09 USD ein. Verluste gibt es auch bei Eli Lilly, nachdem Bank of America/Merrill Lynch (BoA) die Beobachtung mit "Underperform" aufgenommen hat. Die Aktie fällt um 1,5% auf 33,40 USD. Unsicherheiten über die Reform des US-Gesundheitswesens und ein Mangel an positiven Impulsen in absehbarer Zeit sprächen gegen den Wert, heißt es. Seagate wurden dagegen von den BoA-Analysten auf "Buy" nach "Underperform" erhöht, während für Microsoft das Kursziel auf 28,00 von 22,50 USD angehoben und die Schätzungen noch oben angepasst wurden. Seagate verlieren dennoch 2,2% auf 10,06 USD, Microsoft geben um 1,5% auf 23,02 EUR nach.

   
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(END) Dow Jones Newswires

July 06, 2009 13:09 ET (17:09 GMT)

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