25. Mai 2013

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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+++++ MÄRKTE AKTUELL (18.20 Uhr) +++++

INDEX                  Stand    +-% 
Euro-Stoxx-50       2.427,32   -1,40% 
Stoxx-50            2.446,78   -1,04% 
DAX                 6.950,53   -1,32% 
FTSE                5.605,59   -1,27% 
CAC                 3.341,52   -1,21% 
DJIA               12.581,34   +0,31% 
S&P-500             1.357,97   +0,34% 
Nasdaq-Comp.        2.847,61   +0,38% 
Nasdaq-100          2.532,38   +0,32% 
Nikkei-225          9.024,16   +2,20% 
EUREX                  Stand    +-Ticks 
Bund-Future           143,28   +1 
 
 

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Die Blicke der Wall Street sind auf das Weiße Haus gerichtet. Dort trifft sich US-Präsident Barack Obama mit den Spitzen der Republikaner im Kongress, um über einen Ausweg aus dem Haushaltsstreit zu verhandeln. Erst Kommentare sprechen von konstruktiven Gesprächen. Mit Sorge wird auch auf die Eskalation im Nahen Osten geschaut. Von der Konjunkturseite gibt es zudem schlechte Nachrichten. So ist die US-Industrieproduktion überraschend gefallen. Am US-Anleihemarkt sorgen die Entwicklungen im Nahen Osten für steigende Notierungen. Die Rendite zehnjähriger Papiere fällt auf 1,57 Prozent. Der Ölpreis legt mit den Entwicklungen im Nahen Osten stark zu. Ein Barrel der Sorte WTI kostet 86,80 Dollar, nach 85,45 Dollar am Vortag. Der Dollar erholt sich gegenüber dem Euro, der zwischenzeitlich sogar schon unter die Marke von 1,27 Dollar fiel. Mit dem steigenden Dollar reduziert sich der Goldpreis etwas. Er notiert bei 1.713 Dollar je Feinunze, ein Minus von 0,1 Prozent. Dell fallen um 6,8 Prozent. Der Rechnerhersteller verfehlte die Markterwartungen. Gap ziehen dagegen um 0,3 Prozent an. Die Gesellschaft lieferte überzeugende Geschäftszahlen ab und erhöhte den Ausblick auf das Gesamtjahr. Facebook setzen ihren Anstieg seit dem Auslaufen der Haltefrist fort und gewinnen 6,2 Prozent. Damit hat die Aktie seit dem 13. November schon 18 Prozent gewonnen.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Zum Wochenausklang hat sich der Druck auf Europas Börsen noch verschärft. Der DAX ist deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 7.000 Punkten gefallen. Die Angst vor der US-Fiskalklippe drückte die Notierungen genauso wie schwache Konjunkturdaten aus den USA. Bereits am Donnerstag fielen US-Konjunkturdaten zum Teil stark unter den Prognosen aus. Es ist unklar, inwieweit Wirbelsturm Sandy hier einen Belastungsfaktor darstellte. Nicht gut für die Stimmung war der weiter eskalierende Konflikt zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas. Diese hat nun auch Ziele in Jerusalem beschossen. Unter Druck standen Finanztitel. Deutsche Bank verloren 3,8 Prozent, BBVA gaben um 2,5 Prozent nach. Bei den Versicherern verloren Allianz 2,4 Prozent, während es für AXA um 1,8 Prozent nach unten ging.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Fr., 8.39 Uhr  Do, 18.03 Uhr 
EUR/USD    1,2716  -0,39%         1,2766         1,2782 
EUR/JPY  103,4983   1,94%       101,5300       103,7484 
EUR/CHF    1,2044  -0,12%         1,2058         1,2039 
USD/JPY   81,3850   2,33%        79,5320        81,1530 
GBP/USD    1,5862  -0,83%         1,5996         1,5865 
 
 

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

An der japanischen Börse haben sich die Anleger in Kauflaune gezeigt. Hier verhalfen der schwache Yen und Spekulationen auf einen Wahlsieg der Liberaldemokraten dem Börsenbarometer zu einem kräftigen Kursschub. Von einem Sieg der Liberaldemokraten erhoffen sich die Märkte eine laxere Geldpolitik als bisher. Ansonsten zeigten sich die Börsen meist etwas schwächer. Es lasteten weiter die Sorgen um den US-Haushalt und die sich verschärfenden Spannungen im Nahost-Konflikt auf den Märkten. Canon gewannen in Tokio 5,8 Prozent und Nikon 7,8 Prozent. Zudem profitierten Technologiewerte wie Advantest von Leereindeckungen. Die Aktie verteuerte sich um 6,7 Prozent. In Hongkong berichtete der Kasinobetreiber SJM Holdings über einen gestiegenen Nettogewinn. SJM Holdings machten aber nur 0,6 Prozent an Boden gut. In Sydney, Seoul und Schanghai herrschten dagegen Molltöne vor. In Australien standen Rohstoff- und Finanzwerte unter Druck. So verloren BHP Billiton, Woodside Petroleum und Fortescue Metals zwischen 0,6 und 1,5 Prozent. AMP, ANZ Bank und QBE Insurance gaben sogar zwischen 1,1 und 2,6 Prozent ab.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Rückschlag für Deutsche Bank im Kirch-Prozess

Die Deutsche Bank hat im Kirch-Prozess einen Rückschlag erlitten. Der Richter entschied gegen eine Aussage eines ehemaligen Kirch-Managers, der zugunsten der Bank aussagen wollte.

Deutsche Börse vertieft Beziehungen zu russischem Partner

Die Deutsche Börse will in Zukunft noch enger mit dem Handelsplatz Moskau zusammenarbeiten. Der Frankfurter Börsenbetreiber und die Moscow Exchange haben eine entsprechende Absichtserklärung in der russischen Hauptstadt unterschrieben.

Siemens sichert sich Auftrag von Russischer Staatsbahn

Der Siemens-Konzern hat am Rande der deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Moskau die Zusage für einen Auftrag der Russischen Staatsbahn gesichert. Mit einem Joint Venture von Siemens und dem russischen Unternehmen Sinara vereinbarte die Bahn die Lieferung von 675 Elektro-Lokomotiven für den Frachtverkehr.

T-Mobile-Zukauf in den USA Vorbote für weitere Konsolidierung

Nach der angekündigten Fusion von T-Mobile USA mit dem kleineren Konkurrenten MetroPCS sieht die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom auf dem US-Mobilfunkmarkt weiteren Raum für Konsolidierung.

Deutsche EuroShop kauft Shopping-Center bei Hamburg

Die Deutsche EuroShop baut ihr Portfolio an Shopping-Centern weiter aus. Der MDAX-Konzern kauft das Herold-Center Norderstedt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 187 Millionen Euro.

Bundesnetzagentur will Entgelte für Anrufe in fremde Netze senken

Nach dem Willen der Bundesnetzagentur soll das sogenannte Mobilfunkterminierungsentgelt drastisch sinken: Die Mobilfunkanbieter sollen für die Zustellung von Anrufen in fremde Netze demnächst nur ein einheitliches Entgelt berechnen dürfen, das deutlich niedriger ist als bislang.

Kosten für Nabbucco-Pipeline liegen unter 4 Milliarden US-Dollar

Die Baukosten für die Gaspipeline Nabucco-West werden deutlich unter den bisher veranschlagten rund acht Milliarden US-Dollar liegen. Das teilte das Konsortium Nabucco Gas Pipeline International GmbH auf Anfrage von Dow Jones Energy Daily mit.

Österreich könnte aus Eurofighter-Deal aussteigen

Der Korruptions- und Bestechungsskandal bei EADS könnte für den Luft- und Raumfahrtkonzern teuer werden. Die österreichische Luftwaffe könnte sich aus einem Deal mit dem Eurofighter-Konsortium über den Kauf mehrerer Jets zurückziehen. Das sei eine Möglichkeit, die geprüft werden sollte, sagte der österreichische Verteidigungsminister Norbert Darabos im Interview mit dem Radiosender Ö1.

Nike verkauft Modemarke Cole Haan für 570 Millionen Dollar

Der Sportartikelhersteller Nike kommt mit der Verschlankung seines Markenportfolios voran. Der adidas-Konkurrent verkauft das Modelabel Cole Haan für 570 Millionen US-Dollar an den Finanzinvestor Apax Partners. Im Oktober hatte der Konzern bereits die Fußballmarke Umbro für 225 Millionen Dollar abgestoßen.

Virgin America reduziert Airbus-Order um 20 Maschinen

Der Flugzeughersteller Airbus wird weniger Flugzeuge an Virgin Atlantic liefern als ursprünglich vereinbart. Die US-Fluggesellschaft wird wegen der aktuell angespannten Finanzlage 20 der 30 bestellten Airbus A320 wieder abbestellen, wie Airline-Chef David Cush in einem Interview sagte.

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DJG/flf/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

November 16, 2012 12:23 ET (17:23 GMT)

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BAYER AG NA 84,46 € +0,66%
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