19. Mai 2013

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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+++++ MÄRKTE AKTUELL (18.17 Uhr) +++++

INDEX                  Stand    +-% 
Euro-Stoxx-50       2.493,14   +0,79% 
Stoxx-50            2.524,99   +0,47% 
DAX                 7.169,12   +0,01% 
FTSE                5.786,25   +0,33% 
CAC                 3.430,60   +0,56% 
DJIA               12.863,99   +0,38% 
S&P-500             1.386,02   +0,43% 
Nasdaq-Comp.        2.904,48   +0,01% 
Nasdaq-100          2.582,99   +0,01% 
Nikkei-225          8.661,05   -0,18% 
EUREX                  Stand    +-Ticks 
Bund-Future           143,18   -5 
 
 

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Die Indizes an der Wall Street legen nach anfänglichen Verlusten am Dienstag deutlicher zu. In die Gespräche um die Umschiffung der Fiskalklippe scheint nun Bewegung zu kommen. So schließt Glenn Hubbard, einer der Berater von Herausforderer Mitt Romney, Steuererhöhungen in den USA nicht mehr kategorisch aus. Wie die jüngste Umfrage unter Fondsmanagern durch Bank of America-Merrill Lynch zeigt, wird die Fiskalklippe in den USA als größte Gefahr gesehen. Entsprechende Signale hinsichtlich einer möglichen Lösung stützen das Sentiment. Microsoft verlieren 4 Prozent. Der Leiter der Windows-Sparte, Steven Sinofksy, verlässt auf der Stelle das Unternehmen. Home Depot gewinnen 4,7 Prozent. Die Baumarktkette überraschte mit Drittquartalszahlen über Marktprognose und einem angehobenen Ausblick. Darüber hinaus plant der Konzern einen Aktienrückkauf im Volumen von 700 Millionen US-Dollar.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in Klammern):

22:05 Cisco Systems Inc, Ergebnis 1Q (0,46)

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

-US 
    20:00 Haushaltssaldo Oktober 
          PROGNOSE: -113,00 Mrd USD 
          zuvor:     +75,02 Mrd USD 
 
 

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Trotz eines Crash der E.ON-Aktie und eines enttäuschenden ZEW-Index sind Europas Börsen am Dienstag mit einem Plus aus dem Handel gegangen. Die Nachricht, dass Griechenland eine unmittelbare Pleite abwenden konnte, bildete ein Gegengewicht genauso wie recht positive Vorgaben von den US-Börsen. Zuletzt waren im Streit um die Fiskalklippe versöhnlichere Töne aus der republikanischen Partei zu hören. Grund für die relativ schwache Entwicklung des DAX war der Kurseinbruch des E.ON-Papiers. Der Kurs brach um 11,5 Prozent auf 14,64 Euro ein. Das Unternehmen hat seinen Ausblick kassiert und angekündigt, dass die Dividende 2013 sinken wird. Besonders negativ ist, dass der Versorger das Ziel eines operativen Gewinns von 11,6 bis 12,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr aufgegeben hat. Etwas gestützt wurde die Stimmung an den Märkten von der Nachricht, dass es Griechenland gelungen ist, sich am Kapitalmarkt rund 4 Milliarden Euro an frischem Kapital zu beschaffen. Die erneute Gnadenfrist für Griechenland stützte den Finanzsektor. So stiegen Deutsche-Bank-Papiere 1,9 Prozent, für BBVA-Titel ging es 3,4 Prozent nach oben und für BNP-Paribas-Aktien 2,4 Prozent. In London verloren Vodafone-Aktien nach schwachen Halbjahreszahlen 2,5 Prozent auf 162,5 Pence.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Di, 8.39 Uhr  Mo, 18.01 Uhr 
EUR/USD    1,2713  -0,42%        1,2766         1,2712 
EUR/JPY  100,9516  -0,57%      101,5300       100,9766 
EUR/CHF    1,2043  -0,13%        1,2058         1,2051 
USD/JPY   79,3995  -0,17%       79,5320        79,4330 
GBP/USD    1,5881  -0,72%        1,5996         1,5869 
 
 

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

An den asiatischen Börsen hat am Dienstag weiter die US-Fiskalklippe einer Kurserholung im Weg gestanden. Besonders in Australien ging es kräftig bergab, und auch in Japan konnte der zunächst schwächere Yen den Aktien nur kurzzeitig Auftrieb verleihen. Anfangs schien es noch, als hätten die Märkte nach den Verlusten der Vortage einen Boden gefunden, aber im Handelsverlauf sackten die Kurse zumeist weiter ab. In Schanghai war von Optimismus wenig zu spüren. Der Index ging um 1,5 Prozent in die Knie. Die Märkte hoffen zwar auf frischen Wind von der neuen Regierung und wirtschaftsfreundliche Entscheidungen. Aber da vorerst nichts feststeht, dominierten Kursabgaben. Immerhin: Es gab in Asien schwache Anzeichen für eine geringere Risikoaversion. Trotzdem verteuerte sich der Yen, der von den Märkten gerne als sicherer Hafen angesteuert wird. Der US-Dollar fiel von 79,49 auf 79,28 Yen. In Tokio bröckelte der Nikkei-Index um 0,2 Prozent ab. Sorgen um den US-Haushalt und die europäische Staatsschuldenkrise trübten die Stimmung. Seit Beginn der Verluststrähne vor mehr als einer Woche hat der Index bereits 4,3 Prozent eingebüßt. Olympus schossen 5,9 Prozent nach oben. Der von einem 1,5 Milliarden Dollar teuren Bilanzmanipulationsskandal erschütterte Kamera-Hersteller hatte seinen Ausblick für den Nettogewinn im Gesamtjahr kräftig heraufgesetzt. Wie in Japan waren auch in Südkorea die Anleger nicht in Kauflaune. Der Kospi-Index verschlechterte sich um knapp 0,6 Prozent.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Bayer kombiniert Xarelto in neuer Studie mit Aspirin

Bayer hat eine neue Studie mit seinem Hoffnungsträger Xarelto initiiert. Dabei soll untersucht werden, ob der Gerinnungshemmer zur Vorbeugung schwerer kardialer Ereignisse wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle bei Patienten mit Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße oder mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit von Nutzen ist.

Lufthansa-Flugbegleiter erhalten Jobgarantie und mehr Geld

Fluggäste der Lufthansa können aufatmen. Der schwierige Tarifkonflikt von Deutschlands größter Airline mit ihren 18.000 Stewards und Stewardessen ist gelöst. Ein klarer Sieger geht aus den langwierigen Verhandlungen nicht hervor.

Türkische Regierung bestätigt Gespräche von Lufthansa mit Turkish Airlines

Die türkische Regierung hat am Dienstag Gespräche zwischen Lufthansa und Turkish Airlines über eine vertiefte Zusammenarbeit bestätigt. Es werde daran gearbeitet, die bestehende Zusammenarbeit "auszubauen, insbesondere um den geschäftlichen Dialog in bestimmten Bereichen zu erweitern", sagte der türkische Finanzminister Mehmet Simsek.

SAP glaubt bei Cloud-Anwendungen an hohe Profitabilität

Das Softwareunternehmen SAP glaubt fest an die Erfolgsgeschichte des Cloud-Geschäfts. Profitabilität in diesem Bereich sei möglich, sagte Co-Vorstandssprecher Jim Hagemann Snabe bei einer Pressekonferenz auf der Messe Sapphire Now in Madrid. Die Profitabilität dieser über das Netz angebotenen Anwendungen könne sogar höher sein als bei fest installierter Software.

Schweizer Bundesanwaltschaft bestätigt Durchsuchungen in EADS-Fall

In der Bestechungsaffäre beim Rüstungs- und Luftfahrtkonzern EADS wurden auch in der Schweiz Hausdurchsuchungen durchgeführt. Dies sei auf Bitten der österreichischen Kollegen passiert, erklärte die Schweizer Bundesanwaltschaft in Bern. Es seien mehrere Häuser durchsucht worden.

Frankfurter Rundschau meldet Insolvenz an

Die Krise der Printmedien fordert in Deutschland ein prominentes Opfer. Die Eigentümergesellschaft der Frankfurter Rundschau hat am Dienstag beim Amtsgericht Frankfurt Insolvenz angemeldet.

Wertberichtigungen drücken Gewinn von Intesa Sanpaolo

Intesa Sanpaolo hat im dritten Quartal wegen höherer Steuern und Wertberichtigungen zwar deutlich weniger verdient als im Vorjahr und die Erwartungen verfehlt. Operativ wies das Institut aber ein solides Geschäft auf.

UniCredit verdient deutlich mehr als erwartet

Die italienische Bank UniCredit hat im dritten Quartal ihren Nettogewinn im Vergleich zum Vorquartal verdoppelt. Das Ergebnis erreichte 335 Millionen Euro und damit fast das Dreifache der Analystenprognosen.

Vodafone Deutschland steigert Umsatz im Quartal

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone wächst in Deutschland trotz einer rückläufigen Kundenzahl weiter. Der Umsatz mit mobilen Diensten, der den Verkauf von Smartphones und Handys ausklammert, legte hierzulande um 2,7 Prozent zu und erreichte 1,74 Milliarden Euro.

Generalstreik in Spanien und Portugal beeinträchtigt Flugverkehr

Urlauber und Geschäftsreisende mit Zielen in Spanien und Portugal müssen sich am Mittwoch auf Behinderungen einstellen. Ganztägige Generalstreiks dürften das pünktliche Starten und Landen vieler Flugzeuge verhindern. Einige Maschinen werden ganz am Boden bleiben.

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DJG/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

November 13, 2012 12:25 ET (17:25 GMT)

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Lanxess 57,21 € +6,64%
COMMERZBANK AG 7,81 € +4,09%
Daimler 49,00 € +3,85%
Volkswagen Vz 168,40 € +3,73%
Continental 100,30 € +3,04%
Lufthansa 15,51 € −1,43%
Beiersdorf 70,54 € −1,51%
HeidelbergCement 59,57 € −1,60%
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F.A.Z. HANDEL + V... 1.262,94 € −0,07%
F.A.Z. KONSUMG. +... 1.296,48 € −1,03%
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