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12. März 2010

Renten- und Devisenmarktbericht

Der Euro bleibt unter Druck

09. Februar 2010 Die Nervosität der Anleger angesichts der Verschuldung einiger südeuropäischer Staaten hat auch am Montag den Euro belastet. Die Gemeinschaftswährung fiel bis zum Nachmittag auf 1,3622 Dollar. Am frühen Abend notierte sie in New York mit 1,3693 Dollar. Am Freitag hatte der Euro in New York zuletzt rund 1,37 Dollar gekostet. Zeitweise war er an diesem Tag auf ein Acht-Monats-Tief von 1,3585 Dollar gefallen. "Der Euro bleibt angeschlagen, er dient im Moment als Prügelknabe", sagte ein Händler. Das Ausbleiben konkreter Hilfszusagen für das hoch verschuldete Griechenland am Wochenende beim Treffen der Finanzminister der sieben führenden Industrieländer (G7) hat einige Anleger enttäuscht. Beteuerungen der Minister, die Probleme in Griechenland würden gelöst, reichten nicht aus, um das Vertrauen wiederherzustellen.

"Die Unsicherheit über die Zahlungsfähigkeit Griechenlands und anderer Euro-Peripherieländer hält an. Daher ist vorerst keine nennenswerte Erholung des Euro zu erwarten", sagten Analysten der Commerzbank. Die Opposition der Gewerkschaften in Griechenland zu den drastischen Sparplänen drücke ebenfalls auf den Euro, sagte ein Händler. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs des Euro am Montag auf 1,3675 Dollar fest. Am Freitag waren es 1,3691 Dollar.

Am Rentenmarkt blieben die Kurse der portugiesischen und spanischen Anleihen unter Druck, so dass die Renditen hier weiter stiegen. Dadurch erhöhte sich der Abstand zu den in Europa richtungsweisenden zehnjährigen Bundesanleihen, deren Rendite am frühen Abend mit mit 3,15 Prozent etwas über dem Freitagsschluss von 3,12 Prozent lag. Der Terminkontrakt auf langlaufende Bundesanleihen (Bund-Future) zeigte sich leicht im Minus bei 123,96 Prozent. Zur Kasse lag die Umlaufrendite im deutschen Rentenhandel bei 2,77 nach zuvor 2,78 Prozent. kpa./Reuters



Text: F.A.Z.

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