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Blick auf den Finanzmarkt
Dax moderat im Minus nach gemischten Vorgaben
15. Januar 2013 Aufgrund gemischter Vorgaben aus Übersee sind die wichtigsten deutschen Aktienindizes am Dienstag mit moderaten Abschlägen in den Handel gestartet. Der Dax fiel in den ersten Minuten um 0,2 Prozent auf 7712,1 Punkte. Der M-Dax gab um 0,1 Prozent auf 12.302,6 Punkte nach und der Tec-Dax lag knapp mit 0,1 Prozent im Minus bei 868,2 Punkten. Der marktbreite FAZ-Index verliert 0,2 Prozent auf 1662,8 Punkte.
Die amerikanischen Futures tendierten über Nacht schwach, während die Vorzeichen in Asien zuletzt uneinheitlich waren. Insgesamt rechnen Experten vorerst mit einer Seitwärtsbewegung. Die Anleger hielten sich zurück, bis mehr Klarheit über den Fortgang der amerikanischen Berichtssaison herrsche. Diese nimmt aber erst am Mittwoch Fahrt auf, und so könnten an diesem Tag zunächst Wirtschaftsdaten den Ton angeben. Wegen des Weihnachtsgeschäfts liegt der Fokus auf den amerikanischen Einzelhandelsumsätzen. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) betonte am Morgen, dass der Dax am Vortag abermals an seinem bisherigen Fünfjahreshoch von 7789 Punkten gescheitert sei. „Damit hat die zuletzt etablierte Seitwärtsphase weiterhin bestand“, so die Experten.
Deutsche Anleihen gehen fest in den Handel
Die deutschen Staatsanleihen sind am Dienstag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Am Morgen stieg der richtungsweisende Euro-Bund-Future um 0,1 Prozent auf 142,9 Punkte. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten mit 1,54 Prozent und damit etwas niedriger als am Vortag.
Am deutschen Rentenmarkt stehen am Dienstag zahlreiche Konjunkturdaten und neue Anleiheversteigerungen im Fokus. Aus den Vereinigten Staaten werden Zahlen vom Einzelhandel und Stimmungsindikatoren aus der Industrie erwartet. Am europäischen Geldmarkt wird rege gehandelt: Spanien, Griechenland und Belgien versteigern kurzlaufende Anleihen. Angesichts der guten Marktstimmung dürften die Papiere problemlos aufgenommen werden.
Euro hält sich bei Elfmonatshoch
Der Euro hat sich am Dienstag trotz leichter Verluste in der Nähe seines elfmonatigen Höchststands gehalten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3350 Dollar und damit einen halben Cent weniger als in der Spitze am Vortag. Ein Dollar war zuletzt 0,7489 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,3341 (Freitag: 1,3274) Dollar festgesetzt.
Am Dienstag stehen am Devisenmarkt zahlreiche Konjunkturdaten im Fokus. Aus den Vereinigten Staaten werden unter anderem Zahlen vom Einzelhandel erwartet. Sie gelten als Indikator für den wichtigen Konsum der privaten Haushalte. In Deutschland gibt das Statistische Bundesamt am Vormittag eine Schätzung für das Wirtschaftswachstum 2012 ab. Nachdem sich die deutsche Konjunktur im Jahresverlauf spürbar abgeschwächt hat, dürfte das durchschnittliche Wachstum unter einem Prozent liegen. Für Deutschland wäre das ein schwacher Wert.
Asiatische Aktienmärkte uneinheitlich
Die asiatischen Börsen haben am Dienstag nach einem freundlichen Start nachgegeben und im späten Handel uneinheitlich tendiert. Der länderübergreifende MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 größten Unternehmen Asiens exklusive Japan enthält, fiel um 0,8 Prozent auf 911,7 Punkte. Der Tokioter Nikkei-Index legte dagegen um 0,7 Prozent auf 10.879,1 Punkte zu. Händler begründeten die anfängliche Aufwärtsbewegung mit Aussagen des japanischen Notenbankchefs Masaaki Shirakawa, der eine kraftvolle geldpolitische Lockerung versprach. Im Verlauf hätten jedoch Aussagen des japanischen Wirtschaftsministers Akira Amari für Ernüchterung gesorgt, hieß es. Amari konstatierte Risiken für sein Land, die sich aus dem schwächelnden Yen ergäben. Die heimische Valuta hat seit Jahresbeginn bereits klar an Wert verloren.
Der Sensex-Index in Mumbai kletterte um 0,2 Prozent auf 19.935,9 Punkte. In Seoul sank der Kospi um 1,2 Prozent auf 1983,7 Punkte. Der FTSE Straits Times in Singapur verlor 0,5 Prozent auf 3192,1 Punkte. In China gewann der CSI 300, der die Aktien der 300 größten Unternehmen vom chinesischen Festland mit einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, 0,9 Prozent auf 2600,8 Punkte. In Hongkong büßte der Hang Seng Index 0,2 Prozent auf 23.364,9 Punkte ein.
Nachbörse Nyse: Dell profitieren weiter von Buy-Out-Gerücht
Nahezu unverändert präsentierten sich die Aktienkurse im nachbörslichen amerikanischen Handel am Montag im Vergleich zum regulären Geschäft. Der Nasdaq After Hours Indicator stieg minimal um 0,03 Punkte auf 2735,73 Zähler.
Aktien von Dell haben am Montag im nachbörslichen Handel noch etwas zugelegt, nachdem sie im regulären Geschäft einen Sprung von 13 Prozent gemacht hatten. Hintergrund war ein Bericht, laut dem der PC-Hersteller von der Börse genommen werden soll. Demnach verhandelt Dell mit möglichen Aufkäufern. Bis 19.59 Uhr Ortszeit stieg die Dell-Aktie um 3,5 Prozent auf 12,72 Dollar. Aktien von Lululemon Athletica gerieten deutlich unter Druck. Der Hersteller von Yogakleidung hatte zwar seine Ziele erhöht, aber damit nur die Erwartungen des Marktes erfüllt. Der Kurs fiel daraufhin bis 19.59 Uhr Ortszeit um 6,9 Prozent auf 67,32 Dollar.
Sorge vor schwachem iPhone5-Absatz belastet amerikanische Börsen
Kursverluste beim Börsenschwergewicht Apple haben die Tech-Werte an der Wall Street am Montag belastet. Anleger spekulierten aufgrund von Medienberichten, dass Apples iPhone 5 sich nicht so gut verkauft, wie es der starke Marktstart im September vermuten ließ. Zudem hielten sich Investoren vor der anstehenden Berichtssaison zurück, die erst ab Mitte der Woche Fahrt aufnimmt. Einige Anleger erwarten, dass viele Unternehmen eher schwache Zahlen vorlegen werden. Der wochenlange amerikanische Haushaltsstreit, in dem Ende Dezember in letzter Minute nur ein vorübergehender Kompromiss erzielt wurde, dürfte die Wirtschaft nicht gerade beflügelt haben. Dell-Aktien stiegen um bis zu 15 Prozent nach einem TV-Bericht über Verkaufsgespräche. Der Index der Technologiebörse Nasdaq, in dem die Apple-Aktie geführt wird, verlor 0,3 Prozent auf 3117 Punkte. Der S&P-500 gab 0,1 Prozent nach auf 1470 Zähler. Der Dow-Jones-Index stieg indes um 0,1 Prozent auf 13.505 Stellen. Im Verlauf war er zwischen 13.459 und 13.520 Punkten gependelt.
Experten zufolge herrscht aber weiterhin grundsätzlich Zuversicht an den amerikanischen Börsen - obwohl es für die Firmen diesmal eher schwierig werden dürfte, mit ihren Zahlen die Erwartungen zu erfüllen. „Ich denke, bei Umsatz und Margen werden die Ziele mehr verfehlt als erfüllt“, sagte Analyst Peter Cardillo von Rockwell Global Capital. „Aber der grundlegende Faktor ist, dass es Wirtschaftswachstum gibt und dass die Weltwirtschaft anzieht.“ Ein führender Vertreter der amerikanischen Notenbank sagte, er rechne für dieses Jahr mit einem Wachstum der Wirtschaft in den Vereinigten Staaten von 2,5 Prozent und für nächstes Jahr mit 3,5 Prozent. Zeitungsberichten zufolge senkte Apple wegen geringerer Nachfrage seine Bestellungen für LCD-Bildschirme und andere iPhone-Teile im laufenden Quartal drastisch. Die Apple-Aktie verlor 3,6 Prozent. Zeitweise kosteten die Papiere erstmals seit knapp einem Jahr wieder weniger als 500 Dollar. In den Apple-Sog gerieten auch Zulieferer des Konzerns. So verloren Papiere von Cirrus Logic 9,4 Prozent. Dell-Aktien schlossen 13 Prozent fester. Der schwächelnde PC-Hersteller führt Bloomberg TV zufolge mit Investoren Gespräche über einen Verkauf des Unternehmens und einen Rückzug von der Börse. Die Gespräche seien aber noch in einem frühen Stadium. An der Börse ist Dell mit rund 19 Milliarden Dollar bewertet. Die Papiere des Wettbewerbers HP stiegen um 4,9 Prozent. JP Morgan hob ihr Kursziel für den Computerkonzern an. Auch UPS stand im Blickpunkt. Der amerikanische Paketdienst blies seine 5,2 Milliarden Euro schweren Pläne für einen Kauf des niederländischen Rivalen TNT Express wegen des Widerstands der EU-Wettbewerbshüter ab. Die UPS-Aktie stieg um 1,7 Prozent, TNT verloren indes 41 Prozent. Boeing konnten ihren Sinkflug mit einem Plus von 1,8 Prozent stoppen, obwohl nach den amerikanischen Behörden nun auch die Aufseher in Japan eine Untersuchung beim Dreamliner einleiteten. Zuletzt gab es eine ganze Serie von Pannen bei Boeings Prestigeobjekt.
Amerikanische Anleihen kaum bewegt
Amerikanische Staatsanleihen haben sich am Montag kaum bewegt. Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 24/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,249 Prozent. Fünfjährige Papiere rückten um 1/32 Punkt auf 99 28/32 Punkte vor. Sie rentierten mit 0,771 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 2/32 Punkte auf 97 28/32 Zähler. Sie rentieren mit 1,863 Prozent. Lang laufende Anleihen mit einer Laufzeit von dreißig Jahren verbesserten sich um 1/32 Punkte auf 94 7/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 3,046 Prozent.Text: FAZ.NET, dpa-AFX, Reuters, dpa, AFP, Bloomberg, Dow Jones
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22.05.2013 17:35 Uhr
| Tops & Flops | Kurs | in % |
| Merck | 123,50 € | +3,43% |
| ThyssenKrupp | 15,64 € | +2,59% |
| Fresenius | 96,34 € | +2,47% |
| COMMERZBANK AG | 8,37 € | +2,26% |
| Dt. Post | 20,61 € | +1,83% |
| Munich Re | 147,65 € | −0,07% |
| K+S AG NA O.N. | 32,84 € | −0,20% |
| Infineon | 6,62 € | −0,36% |
| BMW | 73,35 € | −0,65% |
| HeidelbergCement | 59,14 € | −0,97% |
22.05.2013 17:53 Uhr
| Name | Kurs | in % |
| DAX | 8.530,89 | +0,69% |
| FAZ-INDEX | 1.786,27 | +0,67% |
| TecDAX | 975,80 | +0,72% |
| MDAX | 14.258,80 | +0,41% |
| SDAX | 6.019,65 | −0,13% |
| REX | 444,85 | −0,03% |
| Eurostoxx 50 | 2.835,01 | +0,47% |
| F.A.Z. EURO | 93,37 € | +0,50% |
| Dow Jones | 15.505,80 | +0,77% |
| Nasdaq 100 | 3.043,99 | +0,58% |
| S&P500 | 1.669,16 | +0,17% |
| Nikkei225 | 15.627,30 | +1,60% |
| EUR/USD | 1,2887 | −0,15% |
| Rohöl Brent Crude | 103,15 $ | −0,46% |
| Gold | 1.378,75 $ | +1,85% |
| Bund Future | 144,74 € | +0,07% |
Markt
Ad hoc
Unternehmen
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18:01XETRA-SCHLUSS/Ben Bernanke befeuert die Börsen
17:42MÄRKTE USA/Bernanke-Aussagen verursachen Berg- und Talfahrt
16:51Gewinne bei Aktien, Euro und Gold schmelzen ab
16:13Bernanke treibt Aktien, Gold und Euro - Allzeithochs bei DAX und Dow
Highlights
22.05.2013 Uhr
| Name | Kurs | in % |
| Gold | 1.378,75 $ | +1,85% |
| Silber | 22,44 $ | +3,60% |
| Platin | 1.468,00 $ | +1,10% |
| Palladium | 742,00 $ | +0,82% |
| Rohöl Brent Crude | 103,15 $ | −0,46% |
| Gas | 0,66 £ | +0,42% |
| Kaffee | 1,33 $ | −2,35% |
| Zucker | 0,17 $ | +0,48% |
| Orangensaft | 1,43 $ | −0,73% |
| AMEX GOLD BUGS | 601,37 | --% |
| AMEX OIL | 1.151,96 | --% |
| Rogers International | 24,14 | +0,50% |
Deutschland
Europa
22.05.2013 17:53 Uhr
| Name | Kurs | in % |
| FAZ-INDEX | 1.786,27 | +0,67% |
| F.A.Z. BANKEN EUR | 626,18 € | +1,57% |
| F.A.Z. VERSICHERU... | 21.638,50 € | +0,82% |
| F.A.Z. IT + ELEKT... | 4.159,56 € | +0,57% |
| F.A.Z. BAU + IMMO... | 3.459,72 € | −0,57% |
| F.A.Z. CHEMIE + P... | 2.594,72 € | +0,78% |
| F.A.Z. VERS. + TE... | 862,74 € | +0,58% |
| F.A.Z. AUTO + ZUL... | 3.469,61 € | +0,09% |
| F.A.Z. MASCHINENB... | 581,14 € | +0,13% |
| F.A.Z. GRUNDSTOFF... | 971,31 € | +0,85% |
| F.A.Z. HANDEL + V... | 1.314,43 € | +2,30% |
| F.A.Z. KONSUMG. +... | 1.311,19 € | +0,07% |
| F.A.Z. ERNEUERB. ... | 277,82 € | +3,64% |